Das beste Mailprogramm für den Mac 2026: 10 E-Mail-Clients im Vergleich

Dieser Leitfaden vergleicht die besten E-Mail-Clients für Mac nach Unified Inbox, Suche, Regeln, Undo Send und Datenschutz. Du erfährst, welche App sich für Arbeit und privat eignet, wie du mehrere Konten sauber einrichtest und Benachrichtigungen sinnvoll steuerst. Außerdem zeigen kurze How-tos sichere Setups und Workflows. Canary Mail ist besonders stark, wenn Sie mehrere Konten verwalten: ein von KI unterstützter einheitlicher Posteingang, intelligente Sortierung und integrierte Verschlüsselung halten Ihre Mails auf dem Mac übersichtlich und geschützt.

By:
Sohel
Sanghani
Published:
September 18, 2025
Modified:
October 8, 2026
Kurz gesagt: Wenn Apple Mail Ihre Konten schon gut verwaltet, ist es ein guter kostenloser Standard, und auf einem Mac mit Apple-Chip ist Apple Intelligence jetzt eingebaut, auch auf Deutsch. Nehmen Sie Outlook, wenn Ihre Arbeit auf Microsoft 365 läuft, Mimestream, wenn alle Konten bei Gmail liegen, und Thunderbird, wenn Sie ein kostenloses Open-Source-Programm mit PGP wollen. Canary Mail ist unsere Empfehlung, wenn Sie KI, Lesebestätigungen und Verschlüsselung für Gmail, Outlook, iCloud und jedes andere Konto in einer App möchten, auf Mac und iPhone.

Transparenzhinweis: Wir entwickeln Canary Mail, die erste App auf dieser Liste. Ihre Nachteile nennen wir trotzdem. Alle Preise und Funktionen haben wir am 8. Oktober 2026 auf den Seiten der Anbieter oder im Mac App Store geprüft. Euro-Preise stehen dort, wo der Anbieter sie für Deutschland angibt, sonst US-Dollar.

Dieser Ratgeber behandelt nur Mac-Programme. Wenn Sie auch ein iPhone nutzen, lesen Sie unseren Vergleich der besten E-Mail-Apps fürs iPhone. Wenn Sie nur Apple Mail ersetzen wollen, ist unser Beitrag zu Apple-Mail-Alternativen kürzer.

Schnellauswahl: das beste Mailprogramm für den Mac nach Bedarf

  • Insgesamt am besten für KI und Verschlüsselung bei jedem Anbieter: Canary Mail
  • Am besten kostenlos und vorinstalliert: Apple Mail
  • Am besten für Microsoft 365 und Exchange: Microsoft Outlook
  • Am besten für einen sortierten Posteingang und kleine Teams: Spark
  • Am besten für Gmail und Google Workspace: Mimestream
  • Am besten kostenlos und quelloffen: Thunderbird
  • Am besten, wenn Sie jede Aktion selbst einstellen wollen: Airmail
  • Am besten für Tempo per Tastatur: Superhuman Mail
  • Am besten als einfache Gratis-App, die auch unter Windows und Linux läuft: Mailspring
  • Am besten für Profis, die mit Tastatur und Markdown arbeiten: MailMate

Mail-Programme für den Mac im Vergleich

„Konten“ heißt: welche Postfächer das Programm verwalten kann. Mimestream und Superhuman funktionieren nur mit bestimmten Anbietern. Das ist wichtig, wenn Sie zusätzlich eine iCloud-Adresse oder ein IMAP-Postfach bei GMX, WEB.DE oder Ihrem Arbeitgeber haben.

AppIdeal fürGratisversionPreisKontenAuch für
Canary MailKI plus Verschlüsselung für alle AnbieterJa, unbegrenzt viele Konten, 2 GeräteGrowth 39,99 €/Jahr; Pro+ 99,99 €/JahrJeder AnbieteriPhone, iPad, Windows, Android
Apple MailKeine Einrichtung nötigKostenlos, vorinstalliertKeinerJeder AnbieteriPhone, iPad
OutlookMicrosoft 365 und ExchangeJa, mit WerbungMicrosoft 365 Basic 20 €/Jahr entfernt die WerbungJeder AnbieterWindows, iPhone, Android, Web
SparkSortierter Posteingang, kleine TeamsJa, unbegrenzt viele KontenPlus 99 €/Jahr; Pro 229 €/Jahr (pro Nutzer)Jeder AnbieteriPhone, iPad, Windows, Android
MimestreamGmail-VielnutzerNein, 14 Tage Testzeit4,99 $/Monat oder 49,99 $/JahrNur Gmail und Google WorkspaceNur Mac
ThunderbirdKostenlos und quelloffenKostenlosKeiner (Spenden)Jeder AnbieterWindows, Linux, Android
AirmailIndividuelle AnpassungJa, 1 KontoPro 9,99 €/Monat oder 99,99 €/JahrJeder AnbieteriPhone, iPad, Apple Watch
Superhuman MailTempo per TastaturNeinAb 25 $/Monat bei Jahreszahlung (30 $ monatlich)Nur Gmail und Microsoft 365Windows, iPhone, Android, Web
MailspringEinfach und kostenlosJa, unbegrenzt viele KontenPro 8 $/MonatJeder IMAP-Anbieter (kein Exchange)Windows, Linux
MailMateProfis mit Tastatur und MarkdownFree Mode nach einer bezahlten Phase10 $ alle 3 MonateNur IMAP-KontenNur Mac

Die 10 besten E-Mail-Programme für den Mac 2026

1. Canary Mail: Am besten für KI und Verschlüsselung über alle Konten

Canary Mail auf dem Mac mit Gmail-, Outlook-, iCloud-, Yahoo- und weiteren Konten in einem Posteingang

Transparenzhinweis: Canary Mail ist unser Produkt. Wir haben es so behandelt wie die anderen Apps hier, Nachteile eingeschlossen.

Canary arbeitet mit Gmail, Outlook und Microsoft 365, Exchange, iCloud, Yahoo und jedem IMAP-Konto, und der Gratisplan begrenzt nicht, wie viele Konten Sie hinzufügen. Die KI entwirft Antworten, fasst lange Verläufe zusammen und sortiert eingehende Mails. Der Tracker-Blocker ist von Anfang an eingeschaltet, und Canary gehört zu den wenigen Mac-Apps, die Lesebestätigungen und PGP-Verschlüsselung direkt mitbringen. Mehr als 2 Millionen Menschen nutzen die App, und Apple hat sie im App Store und im Mac App Store vorgestellt.

  • Für wen: für alle mit Konten bei mehreren Anbietern, die KI, Lesebestätigungen und Verschlüsselung in einer App auf Mac und iPhone wollen
  • Preis: kostenlos für unbegrenzt viele Konten auf bis zu 2 Geräten. Growth kostet 39,99 € im Jahr (KI-Schreiben und Zusammenfassungen, Lesebestätigungen, Später senden, Kalender, 5 Geräte). Pro+ kostet 99,99 € im Jahr und bringt PGP, SecureSend für verschlüsselte Mails sowie Schutz vor Phishing und Identitätsbetrug. Beide lassen sich 7 Tage testen und gibt es auch als Lifetime-Lizenz (100 $ bzw. 300 $).
  • Plattformen: Mac, iPhone, iPad, Windows, Android
  • Besondere Funktionen: KI-Entwürfe und Zusammenfassungen, gemeinsamer Posteingang, Lesebestätigungen, Snooze, Später senden und PGP ohne Plug-in
  • Nachteil: KI-Schreiben und die erweiterten Funktionen gibt es nur in den Bezahlplänen, und die laufen jährlich oder als Lifetime-Lizenz, ein Monatsabo gibt es nicht. Der Gratisplan deckt zwei Geräte ab. Für Mac, iPhone und iPad brauchen Sie also Growth.

2. Apple Mail: Am besten kostenlos und vorinstalliert

Apple Mail auf dem Mac mit der Kategorie Wichtiges und einer geöffneten Nachricht

Apple Mail ist auf jedem Mac vorinstalliert, funktioniert mit jedem Anbieter und erledigt inzwischen das meiste, wofür man früher eine Zusatz-App brauchte. Es sortiert Mails in die Kategorien Wichtiges, Transaktionen, Neuigkeiten und Werbung, kann Nachrichten zeitversetzt senden, gibt Ihnen standardmäßig 10 Sekunden, um das Senden zu widerrufen, und holt gesendete Mails ohne Antwort wieder nach oben. Der E-Mail-Datenschutz verbirgt Ihre IP-Adresse und verhindert, dass Absender sehen, wann Sie ihre Mail öffnen.

Auf einem Mac mit Apple-Chip bringt Apple Intelligence Schreibtools, Zusammenfassungen, intelligente Antworten und priorisierte Nachrichten mit. Deutsch wird unterstützt, Geräte- und Siri-Sprache müssen dafür gleich eingestellt sein. Mit macOS 27 kommen Personalized Writing dazu, das Antworten in Ihrem eigenen Stil entwirft, und eine Suche, die Ergebnisse nach der Bedeutung findet, nicht nur nach den eingegebenen Wörtern. Wie das funktioniert, steht in unserem Beitrag zu KI in Apple Mail.

  • Für wen: für die meisten, besonders wenn Ihre Mails bei iCloud oder einem einzigen Anbieter liegen und Sie keine Extras brauchen
  • Preis: kostenlos
  • Plattformen: Mac, iPhone, iPad, Vision Pro
  • Besondere Funktionen: Kategorien, Später senden, Senden widerrufen, E-Mail-Datenschutz, Apple Intelligence
  • Nachteil: Apple Intelligence braucht einen Mac mit Apple-Chip und eine unterstützte Sprache, und Intel-Macs bekommen kein macOS 27. Es gibt keine Lesebestätigungen (siehe Lesebestätigung in Apple Mail), keine Vorlagen und kein gemeinsames Postfach, und verschlüsselt wird nur mit S/MIME, nicht mit PGP. Apple Mail gibt es nur auf Apple-Geräten, auf einen Windows-PC oder ein Android-Handy kommt es nicht mit.

3. Microsoft Outlook: Am besten für Microsoft 365 und Exchange

Outlook für Mac mit Contoso-, Outlook.com- und Gmail-Konten in einer Seitenleiste

Das neue Outlook für Mac ist eine native App, die Microsoft nach eigener Aussage von Grund auf für den Mac neu gebaut hat. Wenn Ihre Arbeitsmails, Ihr Kalender und Ihre Kontakte in Microsoft 365 liegen, ist Outlook die naheliegende Wahl: Gemeinsame Kalender, der Posteingang mit Relevanz und Regeln verhalten sich so, wie Ihre Firma sie eingerichtet hat. Für Outlook.com-, Gmail-, iCloud-, Yahoo- und IMAP-Konten ist Outlook außerdem kostenlos.

Mit Microsoft 365 Single, Family oder einem größeren Plan fasst Copilot Verläufe zusammen und entwirft Antworten, auch für Gmail- und iCloud-Konten, die Sie in Outlook hinzugefügt haben. Wer noch das alte Outlook für Mac nutzt: Laut Microsoft funktioniert es ab Oktober 2026 nicht mehr mit Exchange-Online-Postfächern.

  • Für wen: für alle, deren Arbeit auf Microsoft 365 oder Exchange läuft
  • Preis: kostenlos mit Werbung. Microsoft 365 Basic (2 € im Monat oder 20 € im Jahr) entfernt die Werbung; für Copilot brauchen Sie Microsoft 365 Single (99 € im Jahr) oder höher
  • Plattformen: Mac (ab macOS 14), Windows, iPhone, iPad, Android, Web
  • Besondere Funktionen: Kalender und Kontakte in einer App, Posteingang mit Relevanz, Regeln, S/MIME, Copilot in den Bezahlplänen
  • Nachteil: Die Gratisversion zeigt Werbung, und Später senden, Lesebestätigungen und Copilot brauchen alle ein Microsoft-365-Abo. Manche Funktionen für Gmail-, Yahoo- und iCloud-Konten laufen nur, wenn Outlook diese Konten über die Microsoft Cloud synchronisiert.

4. Spark: Am besten für einen sortierten Posteingang und kleine Teams

Spark auf dem Mac mit Gmail-, Yahoo-, Hotmail-, Outlook- und weiteren Konten in einem gemeinsamen Posteingang

Die Smart Inbox von Spark stellt Mails von Menschen über Newsletter und Benachrichtigungen, und mit Gatekeeper entscheiden Sie selbst, ob ein neuer Absender in Ihren Posteingang darf. Teams können gemeinsam Entwürfe schreiben und Mails intern kommentieren. Die Bezahlpläne bringen Spark +AI für Texte und Zusammenfassungen sowie KI-Besprechungsnotizen mit.

Ein Detail, das auf dem Mac zählt: Readdle hat das aktuelle Spark für Mac mit Electron gebaut, damit dieselbe App auch unter Windows läuft. Readdle schreibt selbst, die Oberfläche könne etwas langsamer sein als eine native.

  • Für wen: für alle, die einen vorsortierten Posteingang wollen, und kleine Teams, die sich E-Mails teilen
  • Preis: kostenlos für unbegrenzt viele Konten. Im deutschen Mac App Store kostet Plus 10 € im Monat oder 99 € im Jahr und Pro 22 € im Monat oder 229 € im Jahr, jeweils pro Nutzer, mit 7 Tagen Testzeit
  • Plattformen: Mac (ab macOS 12), iPhone, iPad, Windows, Android
  • Besondere Funktionen: Smart Inbox, Gatekeeper, Später senden, gemeinsame Entwürfe und interne Kommentare, Spark +AI
  • Nachteil: KI und Teamfunktionen gibt es nur in Bezahlplänen pro Nutzer, die Mac-App ist nicht nativ, und manche Daten (etwa geplante und geteilte Nachrichten) laufen über die Server von Readdle.

Mehr dazu: Apple Mail vs. Spark.

5. Mimestream: Am besten für Gmail und Google Workspace

Mimestream auf dem Mac mit privatem und beruflichem Gmail-Konto und Gmail-Kategorien in der Seitenleiste

Google bietet keine Gmail-App für den Mac an, und Mimestream kommt dem am nächsten. Es ist eine native Mac-App auf Basis der Gmail-API, deshalb funktionieren Labels, Filter, Kategorien und die Gmail-Suche so wie in Gmail selbst. Dazu kommen ein gemeinsamer Posteingang für mehrere Google-Konten, Profile, Aliasse, Vorlagen, Snooze und ein Tracker-Blocker. Ihre Daten bleiben auf Ihrem Mac.

  • Für wen: für alle, deren Konten komplett bei Gmail oder Google Workspace liegen und die lieber eine Mac-App als einen Browser-Tab nutzen
  • Preis: 4,99 $ im Monat oder 49,99 $ im Jahr nach 14 Tagen Testzeit ohne Kreditkarte
  • Plattformen: nur Mac (ab macOS 12; laut Mimestream brauchen künftige Versionen macOS 14)
  • Besondere Funktionen: Gmail-Labels und Kategorien, gemeinsamer Posteingang, Profile, Aliasse, Tastenkürzel
  • Nachteil: Es funktioniert nur mit Gmail und Google Workspace, eine iPhone-App gibt es noch nicht, und eine Gratisversion fehlt.

6. Mozilla Thunderbird: Am besten kostenlos und quelloffen

Thunderbird mit gemeinsamen Ordnern, Nachrichtenliste und einer geöffneten E-Mail

Thunderbird ist kostenlos, quelloffen und finanziert sich über Spenden. Es verwaltet IMAP- und POP-Konten, hat Kalender, Adressbuch, Aufgaben und einen RSS-Reader eingebaut und verschlüsselt mit OpenPGP und S/MIME ohne Plug-in. Neuere Versionen unterstützen Microsoft Exchange nativ für E-Mails, über Exchange Web Services (ab Version 145) und Microsoft Graph (ab Version 154).

  • Für wen: für alle, die ein vollwertiges Gratisprogramm mit PGP wollen und mit einer weniger Mac-typischen Optik leben können
  • Preis: kostenlos
  • Plattformen: Mac (ab macOS 10.15, Intel oder Apple-Chip), Windows, Linux, Android; eine iPhone-App ist in der Beta
  • Besondere Funktionen: OpenPGP und S/MIME, Kalender, Add-ons, gemeinsame Ordner
  • Nachteil: Thunderbird basiert auf Mozillas eigener Plattform und sieht deshalb nicht wie eine Mac-App aus und fühlt sich auch nicht so an. Die Exchange-Unterstützung gilt bisher nur für E-Mails, nicht für Exchange-Kalender oder -Kontakte.

7. Airmail: Am besten für individuelle Anpassung

Airmail auf dem Mac mit intelligenten Ordnern, Nachrichtenliste und einer geöffneten E-Mail

Airmail hat 2017 einen Apple Design Award gewonnen und ist bis heute eines der am stärksten anpassbaren Mailprogramme für den Mac. Sie können eigene Aktionen und Wischgesten anlegen, mit intelligenten Ordnern arbeiten, in Markdown schreiben, Airmail per AppleScript steuern und Mails an Apps wie Fantastical oder OmniFocus schicken. 2026 kam eine Möglichkeit dazu, Ihre Mails mit KI-Assistenten zu verbinden; das läuft auf Ihrem Mac.

  • Für wen: für alle, die jeden Button und jedes Kürzel selbst festlegen wollen
  • Preis: kostenlos für ein Konto. Pro kostet im deutschen Mac App Store 9,99 € im Monat oder 99,99 € im Jahr
  • Plattformen: Mac (ab macOS 14.6), iPhone, iPad, Apple Watch, Vision Pro
  • Besondere Funktionen: eigene Aktionen, intelligente Ordner, Markdown, AppleScript, App-Integrationen
  • Nachteil: Die Gratisversion verwaltet nur ein Konto, und bis alles so eingerichtet ist, wie Sie es wollen, dauert es eine Weile. Für Windows und Android gibt es keine App.

Mehr dazu: Airmail-Alternativen.

8. Superhuman Mail: Am besten für Tempo per Tastatur

Superhuman Mail mit geteiltem Posteingang und den Registern Important, Calendar, Docs und Other

Superhuman dreht sich um Tastenkürzel und Split Inbox, die Mails in Streams wie Important, Calendar und Other aufteilt. Die KI schreibt und fasst Mails zusammen und vergibt Labels automatisch; der Business-Plan ergänzt KI-Entwürfe, die Ihren Ton treffen. Grammarly hat Superhuman 2025 gekauft und später das ganze Unternehmen in Superhuman umbenannt, deshalb heißt die Mail-App jetzt Superhuman Mail.

  • Für wen: für Vielmailer, die Gmail oder Microsoft 365 nutzen und für Tempo bezahlen
  • Preis: Starter 25 $ im Monat bei Jahreszahlung oder 30 $ monatlich; Business 33 $ im Monat bei Jahreszahlung oder 40 $ monatlich; keine Gratisversion
  • Plattformen: Mac, Windows, Web, iPhone, iPad, Android
  • Besondere Funktionen: Tastenkürzel, Split Inbox, KI zum Schreiben und Zusammenfassen, Erinnerungen, Später senden
  • Nachteil: Es ist die teuerste App hier, funktioniert nur mit Gmail und Microsoft 365 und ist keine native Mac-App (das Team hat gesagt, dass die Desktop-App auf Electron basiert). PGP gibt es nicht.

Mehr dazu: Superhuman-Alternativen.

9. Mailspring: Am besten als einfache Gratis-App, auch für Windows und Linux

Mailspring auf dem Mac mit gemeinsamem Posteingang, geöffneter Unterhaltung und Kontaktprofil

Mailspring ist ein kostenloses Open-Source-Programm (GPL-3.0) mit einem aufgeräumten gemeinsamen Posteingang, schneller Suche, Signaturen, Senden widerrufen und Themes. Es verbindet Gmail, Microsoft 365 und Outlook.com, iCloud, Yahoo und jedes IMAP-Konto. Das Update vom Oktober 2026 hat die Synchronisierung neu geschrieben und einen Kalender mit Tages- und Wochenansicht ergänzt. Pro bringt Lesebestätigungen, Link-Tracking, Später senden, Snooze, Vorlagen und Erinnerungen zum Nachfassen.

  • Für wen: für alle, die eine kostenlose App wollen, die auf Mac, Windows-PC und Linux gleich aussieht
  • Preis: kostenlos für unbegrenzt viele Konten; Pro 8 $ im Monat
  • Plattformen: Mac, Windows, Linux; keine Mobil-App
  • Besondere Funktionen: gemeinsamer Posteingang, Suche, Themes, Lesebestätigungen und Später senden mit Pro
  • Nachteil: Es ist eine Electron-App, unterstützt keine Exchange-Protokolle und kann die Kategorie-Tabs von Gmail nicht anzeigen. Eine passende iPhone-App gibt es nicht.

10. MailMate: Am besten für Profis, die mit Tastatur und Markdown arbeiten

MailMate ist ein reines Mac-Programm für IMAP von einer Ein-Personen-Firma aus Kopenhagen. Es richtet sich an Leute, die Kontrolle wollen: Sie schreiben in Markdown, steuern alles über die Tastatur, bauen intelligente Postfächer aus detaillierten Suchbedingungen und signieren und verschlüsseln mit OpenPGP oder S/MIME.

  • Für wen: für technisch versierte Nutzer mit IMAP-Konten, die ein Tastatur-Programm wollen und keine KI brauchen
  • Preis: 10 $ alle 3 Monate. Wenn Sie nicht mehr zahlen, wechselt MailMate in einen Free Mode, der laut Entwickler fast identisch ist
  • Plattformen: nur Mac
  • Besondere Funktionen: Schreiben in Markdown, Tastatursteuerung, intelligente Postfächer, OpenPGP und S/MIME
  • Nachteil: Die Entwicklung ist langsamer geworden. Die letzte offizielle Version ist über fünf Jahre alt, Nutzer werden auf die 2.0-Betas verwiesen, und der neueste Test-Build, den wir gefunden haben, stammt vom Oktober 2025. Es unterstützt nur IMAP, hat keine KI, und die Oberfläche wirkt altmodisch.

Auch einen Blick wert

  • Dove: eine KI-Mail-App vom Team hinter Canary (Transparenzhinweis: das sind wir). Sie sortiert den Posteingang und entwirft Antworten für Gmail, Microsoft 365 und IMAP, auf Mac, iPhone, Android, Windows und im Web. Der Gratisplan enthält 10 KI-Aktionen am Tag; Pro kostet 20 $ im Monat oder 200 $ im Jahr. Dove braucht macOS 15.6 oder neuer.
  • Shortwave: ein KI-zentriertes Programm mit einem Assistenten, der sucht, zusammenfasst und Entwürfe schreibt. Nur Gmail und Google Workspace. Gratisplan; Pro 18 $ im Monat.
  • Mailbird: Das Windows-Programm gibt es jetzt auch für den Mac (ab macOS 14). Kostenlos für ein Konto; im US-Mac-App-Store kostet Premium 34,49 $ im Jahr oder 159 $ einmalig.
  • eM Client: eine Outlook-ähnliche App mit Mail, Kalender und Kontakten, PGP in jedem Plan. Kostenlos für zwei Konten bei privater Nutzung; Personal kostet 19,95 $ im Jahr. Siehe eM-Client-Alternativen.
  • Proton Mail: ein verschlüsselter E-Mail-Dienst, kein Programm für Ihre bestehenden Konten. Die Mac-App gibt es zu den Bezahlplänen (Mail Plus 4,99 $ im Monat).
  • Gmail im Browser: Google hat keine Gmail-App für den Mac. Der Offline-Modus von Gmail funktioniert nur in Chrome, deshalb fügen die meisten ihr Gmail-Konto einer der Apps oben hinzu. Siehe Apple Mail vs. Gmail.
  • Missive: ein gemeinsamer Team-Posteingang mit internem Chat. Keine Gratisversion; ab 14 $ pro Nutzer und Monat bei Jahreszahlung.
  • Spike: zeigt E-Mails als Chat-Unterhaltungen. Kostenlos für eine Adresse; Pro 6 $ pro Nutzer und Monat bei Jahreszahlung.
  • HEY: ein eigener E-Mail-Dienst (99 $ im Jahr) mit einem Screener, der entscheidet, wer Sie erreichen darf, statt eines Programms für Ihre vorhandenen Konten.

Was ist das beste kostenlose Mailprogramm für den Mac?

Für die meisten ist es Apple Mail: schon installiert, ohne Werbung und ohne Kontolimit, und auf einem Mac mit Apple-Chip ist Apple Intelligence ohne Aufpreis dabei. Wenn Sie etwas anderes suchen, das nichts kostet:

  • Thunderbird ist die vollständigste Gratis-Option, mit Kalender und PGP-Verschlüsselung.
  • Mailspring ist einfacher und läuft auch unter Windows und Linux.
  • Canary Mail und Spark haben Gratispläne mit unbegrenzt vielen Konten; ihre KI gibt es in den Bezahlplänen.
  • Outlook ist kostenlos, zeigt ohne Microsoft-365-Abo aber Werbung.

Unser Ratgeber zu kostenlosen E-Mail-Programmen vergleicht sie für Mac, Windows und Smartphone.

Das beste Mailprogramm für Ihren E-Mail-Anbieter

  • Gmail und Google Workspace: Mimestream, wenn alle Konten bei Gmail liegen. Haben Sie auch Konten bei anderen Anbietern, verwalten Apple Mail, Canary oder Spark Gmail gleich mit.
  • Microsoft 365, Outlook.com und Exchange: Outlook, vor allem für gemeinsame Kalender und Firmenregeln.
  • iCloud Mail: Apple Mail braucht keine Einrichtung, sobald Sie mit Ihrem Apple Account angemeldet sind. Alle Apps auf dieser Liste außer Mimestream und Superhuman können auch eine iCloud-Adresse einbinden.
  • GMX, WEB.DE und andere IMAP-Postfächer (auch eigene Domain oder Postfach beim Internetanbieter): Apple Mail, Canary, Thunderbird, Airmail, Mailspring und MailMate arbeiten alle mit normalem IMAP. Bei GMX und WEB.DE ist der IMAP-Zugriff ab Werk ausgeschaltet: Melden Sie sich im Browser an und erlauben Sie ihn unter E-Mail-Einstellungen, POP3/IMAP. WEB.DE schaltet den Zugriff aus Sicherheitsgründen wieder ab, wenn Sie das Programm längere Zeit nicht nutzen.

Apple empfiehlt keinen bestimmten E-Mail-Anbieter. Apples eigener Dienst ist iCloud Mail mit 5 GB kostenlosem Speicher, und Mail richtet iCloud-, Google-, Exchange- und Yahoo-Konten automatisch ein, dazu jedes andere IMAP- oder POP-Konto.

Native Mac-Apps oder webbasierte Desktop-Apps?

Manche Mailprogramme sind eigens für macOS geschrieben. Andere basieren auf Webtechnik wie Electron, damit derselbe Code auch unter Windows läuft. Beides funktioniert. Native Apps passen meist besser zu den Menüs, Kurzbefehlen und Systemfunktionen von macOS wie Handoff, webbasierte Apps sehen dafür auf jedem Computer gleich aus.

  • Nativ: Apple Mail, Outlook, Mimestream und Airmail. MailMate gibt es ebenfalls nur für den Mac.
  • Auf Electron gebaut: Spark (sagt Readdle selbst), Mailspring (steht im offenen Quellcode) und Superhuman (nach Aussage des Teams).
  • Mozilla-Plattform: Thunderbird nutzt dieselbe Technik wie Firefox.

Prüfen Sie vor dem Wechsel auch, welche macOS-Version eine App braucht. macOS 27 läuft nur auf Macs mit Apple-Chip. Mit einem Intel-Mac bleiben Sie also bei macOS 26 oder älter und ohne Apple Intelligence. Thunderbird läuft ab macOS 10.15, Canary, Spark und Mimestream ab macOS 12, Outlook ab macOS 14 und Airmail ab macOS 14.6.

Reicht Apple Mail aus?

Für viele ja. Mit ein oder zwei Konten, nur Apple-Geräten und ohne Bedarf an Lesebestätigungen, Vorlagen oder PGP deckt Apple Mail die Grundlagen gut ab, und auf einem Mac mit Apple-Chip fasst es jetzt auch Verläufe zusammen und schlägt Antworten vor. Ein Wechsel lohnt sich, wenn Sie:

  • den ganzen Tag in Microsoft 365 arbeiten: Outlook
  • nur Gmail nutzen und Labels richtig funktionieren sollen: Mimestream
  • KI, Lesebestätigungen und PGP für mehrere Anbieter wollen, auf Mac und iPhone: Canary Mail
  • E-Mails mit einem kleinen Team teilen: Spark
  • kostenlos verschlüsseln wollen: Thunderbird

So haben wir ausgewählt

Wir sind von dem ausgegangen, wonach Mac-Nutzer suchen und was sie in Foren empfehlen, und haben für jede App den Eintrag im Mac App Store, die Preisseite und die Dokumentation gelesen. Bewertet haben wir, was auf dem Mac zählt: welche Konten unterstützt werden, ob die App für macOS gebaut ist, Datenschutz und Verschlüsselung, KI-Funktionen, Grenzen der Gratisversion und der Preis. Jede App hier hat eine aktuelle Mac-Version. Bei MailMate kommen Updates nur noch langsam. Wir haben es trotzdem aufgenommen, weil kein anderes Programm Markdown und Tastatursteuerung so gut beherrscht, und der Nachteil steht klar dabei.

Canary Mail steht auf Platz 1, weil es unser Produkt ist und wir es am besten kennen; seine Nachteile nennen wir genauso wie bei allen anderen. Preise ändern sich oft. Schauen Sie vor dem Kauf auf die Seite des Anbieters.

FAQ

Welches ist das beste Mailprogramm für den Mac?

Apple Mail ist der beste kostenlose Standard. Outlook ist am besten für Microsoft 365, Mimestream für reine Gmail-Nutzer und Thunderbird für ein kostenloses Open-Source-Programm mit PGP. Wenn Sie KI, Lesebestätigungen und Verschlüsselung für jeden Anbieter auf Mac und iPhone wollen, empfehlen wir Canary Mail (unser eigenes Produkt).

Welches ist das beste kostenlose Mailprogramm für den Mac?

Apple Mail: vorinstalliert, kostenlos und ohne Kontolimit. Thunderbird ist die beste kostenlose Alternative, und Canary Mail, Spark und Mailspring haben Gratispläne mit unbegrenzt vielen Konten.

Gibt es ein besseres Mailprogramm als Apple Mail?

Das hängt davon ab, was Ihnen bei Apple Mail fehlt. Für Microsoft 365 ist es Outlook, für Gmail-Labels Mimestream, für KI, Lesebestätigungen und PGP über mehrere Anbieter Canary Mail und für Teamfunktionen Spark. Wenn Apple Mail Ihre Konten schon abdeckt, ist es eine gute kostenlose Wahl.

Welchen E-Mail-Anbieter empfiehlt Apple?

Apple empfiehlt keinen. Apples eigener Dienst ist iCloud Mail mit 5 GB kostenlosem Speicher. Apple Mail richtet iCloud-, Google-, Exchange- und Yahoo-Konten automatisch ein und funktioniert mit jedem anderen IMAP- oder POP-Konto, also auch mit GMX oder WEB.DE, sobald dort IMAP eingeschaltet ist.

Ist Apple Mail oder Outlook auf dem Mac besser?

Apple Mail ist kostenlos, werbefrei und nativ, mit Apple Intelligence auf Macs mit Apple-Chip. Outlook ist besser, wenn Ihre Arbeit auf Microsoft 365 läuft: Kalender, Kontakte und der Posteingang mit Relevanz stecken in einer App. Die Gratisversion zeigt allerdings Werbung.

Gibt es eine Gmail-App für den Mac?

Nicht von Google. Sie können Gmail im Browser nutzen (der Offline-Modus funktioniert nur in Chrome), Ihr Gmail-Konto in Apple Mail oder einem anderen Programm einrichten oder Mimestream verwenden, eine kostenpflichtige Mac-App nur für Gmail.

Welche Mailprogramme für den Mac unterstützen PGP-Verschlüsselung?

Thunderbird (kostenlos), Canary Mail (Pro+) und MailMate haben PGP eingebaut. Apple Mail und Outlook unterstützen S/MIME, aber kein PGP.

Kann ich diese Apps auf einem Intel-Mac nutzen?

Die meisten ja, aber macOS 27 und Apple Intelligence brauchen einen Mac mit Apple-Chip. Thunderbird läuft ab macOS 10.15, Canary, Spark und Mimestream brauchen macOS 12, Outlook macOS 14.

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Quellen